Glauben = Gehorsam?

Oh, wenn ich das Wort „Gehorsam“ nur höre… Das erzeugt in mir alles andere als ein gutes Gefühl. Mit Gehorsam verbinde ich viel Unangenehmes, z. B. etwas tun zu müssen, was ich nicht will, nicht verstehe und/oder keinen Sinn dahinter sehe.

Als Vater von 3 Kindern verstehe ich inzwischen, dass Gehorsam irgendwie wichtig ist … aber, ich muss zugeben, ich ertappe mich oft selbst bei der Frage: „Muss das wirklich sein?“

Wieso verbinde ich mit Gehorsam so viel Negatives?

Vielleicht geht es dir ähnlich. Mit Gehorsam verbinde ich, dass ich mich Gott unterordnen muss. Und unterordnen verbinde ich gleichzeitig mit „meine Wünsche sind unwichtig, nur Gottes Wille ist wichtig“. Ich möchte aber, dass mein Wille, meine Wünsche, berücksichtigt werden. Ich möchte glücklich sein, Glück erleben. Und ich habe die Sorge/Befürchtung, dass, wenn ich gehorsam bin, meine Wünsche zu kurz kommen. Mit Gehorsam verbinde ich, dass ich etwas tun muss, was mich nicht glücklich macht. Oder zumindest, dass meine Wünsche nicht ausreichend berücksichtigt werden, dass ich Befehle befolgen muss. Mir wäre es lieber, wenn ich um etwas gebeten werde, statt befohlen zu bekommen. Bei einer Bitte habe ich schließlich noch eine Wahl …

Mit einem Befehl, dem ich gehorchen muss, verbinde ich Willkür. Ich habe dabei Bedenken, dass der Befehlende Freude daran haben könnte mich zu quälen oder zumindest meine Qual in Kauf nimmt, damit sein Wille erfüllt wird …

Kennst du auch diese Gedanken?

Wieso erwartet Gott in der Bibel Gehorsam?

Wenn ich in die Bibel schaue, dann sehe ich, dass Gehorsam mit etwas ganz anderem verbunden ist. Gehorsam baut in der Bibel auf mindestens zwei Punkte auf, bzw. setzt diese voraus:

  1. Die Bibel fängt mit der Aussage an, dass Gott alles (1Mo 1,11.Mose 1,1 LUTAm Anfang schuf Gott Himmel und Erde.Weiterlesen:   ) in Perfektion (1Mo 1,31a1.Mose 1,31a LUTUnd Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut.Weiterlesen:   ) erschaffen hat. Gott ist nichts unmöglich (Jer 32,17Jeremia 32,17 NLBO HERR, mein Gott! Durch deine große Macht und auf deinen Befehl hin wurden Himmel und Erde geschaffen. Dir ist nichts unmöglich!Weiterlesen:   ; Lk 1,37Lukas 1,37 NLBDenn bei Gott ist nichts unmöglich.Weiterlesen:   ; Mk 10,27bMarkus 10,27b NLBBei Gott ist alles möglich.Weiterlesen:   ). ER weiß über alles Bescheid. ER weiß über die Zukunft und über die Vergangenheit Bescheid (Ps 139,4Psalmen 139,4 NLBUnd du, HERR, weißt, was ich sagen möchte, noch bevor ich es ausspreche.Weiterlesen:   ; Jes 46,10Jesaja 46,10 NLBIch habe von Anfang an das, was kommen wird, vorausgesagt, schon lange, bevor es Wirklichkeit wurde. Ich sage: ›Was ich plane, steht fest. Alles, was mir gefällt, führe ich auch aus.‹Weiterlesen:   ). ER weiß, was wir brauchen, noch bevor wir darum bitten (Mt 6,8bMatthäus 6,8b LUTDenn euer Vater weiß, was ihr bedürft, bevor ihr ihn bittet.Weiterlesen:   ). ER weiß also auch, was das Beste ist, wie alles am besten reibungslos funktioniert. So wie ein begabter Ingenieur, der etwas Großartiges erfindet, gibt ER uns eine Bedienungsanleitung dazu. ER gibt uns eine Bedienungsanleitung (die Bibel), mit dem Ziel, dass wir seine Erfindung weise einsetzen, und entsprechend dem, was er sich dabei gedacht hat.
  2. Das Zweite worauf Gehorsam aufbaut, ist das Wissen, dass Gott mich liebt (1Joh 3,11.Johannes 3,1 NLBSeht, was für eine Liebe unser himmlischer Vater uns geschenkt hat, nämlich, dass wir seine Kinder genannt werden – und das sind wir auch!Weiterlesen:   ). Und zwar so sehr, dass ER sogar bereit war, selbst ans Kreuz zu gehen (Röm 5,8Römer 5,8 LUTGott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.Weiterlesen:   ). Gott gab Jesus, seinen einzigen Sohn, für mich hin (Joh 3,16Johannes 3,16 ELBDenn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.Weiterlesen:   ). Dass Gott ihn für mich das alles hat durchstehen und leiden lassen, weil er mich bedingungslos liebt. Gott liebt mich so sehr, dass mich nichts von seiner Liebe trennen kann (Röm 8,38-39Römer 8,38-39 LUTDenn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel/Mächte/Gewalten/Gegenwärtiges/Zukünftiges/Hohes/Tiefes noch irgendeine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.Weiterlesen:   ).

Laut der Bibel folgt Gehorsam also aufgrund dieser beiden Punkte: „Gott weiß alles“ und „Gott liebt mich unendlich“.

Für Christen scheinen diese beiden Punkte oft so selbstverständlich, sodass wir sie schon fast vergessen haben. Wenn diese beide Punkte aber zutreffend sind, Gott also tatsächlich alles weiß und mich dazu noch uneingeschränkt liebt, wo kommt dann mein Misstrauen her?

Kann ich Gott ausreichend vertrauen?

Ein Gott, der alles weiß, wird mir keinen Befehl erteilen, dessen Ausgang oder Folge IHM unbekannt wären. Wird Gott, der mich liebt, mich absichtlich unglücklich machen wollen? Wird er nicht vielmehr in seinem guten Plan meine Wünsche, zumindest die, die für mich gut sind, berücksichtigen?

Diese beiden Voraussetzungen: „Er weiß alles“ und „Er liebt mich unendlich“, bringen mich also auf eine ganz andere Art von Gehorsam. Sie bringen mich auf einen Gehorsam, der eher danach klingt, wie „Bitte, Bitte, sag mir was ich tun soll, damit ich nicht blind umherlaufe und 1000 Fehler mache!

Ist dies nicht genau das, wonach Menschen suchen, wenn sie Horoskope lesen? Sie suchen nach Wissen und Antworten für ihre Zukunft, damit sie möglichst „schmerzfrei“ das Leben bestehen. Dabei haben sie doch bei Gott bereits alles, was sie brauchen. Um Wissen und Erkenntnis zu erlangen, brauchen sie nicht fremdzugehen, Gott gibt gerne! Wieso sollte ich also Gott durch sowas Fehlerhaftes ersetzen, Gott fremdgehen? (Jes 8,19Jesaja 8,19 LUT12Wenn sie aber zu euch sagen: Ihr müßt die Wahrsager und Zeichendeuter fragen, die da flüstern und murmeln so sprecht: Soll nicht ein Volk seinen Gott fragen, oder soll man die Toten für die Lebendigen fragen?Weiterlesen:   ; 5Mo 18,10-125.Mose 18,10-12 NeÜBei dir soll keiner gefunden werden,… der wahrsagt, kein Zauberer, Beschwörer oder Magier, … und keiner, der einen Totengeist oder Wahrsager befragt. Denn Jahwe verabscheut jeden, der so etwas tut…Weiterlesen:   )

Was ist biblischer Gehorsam?

Gehorsam in der Bibel baut auf „Ich vertraue dir. Ich glaube dir. Du meinst es gut und deswegen will ich dir gehorchen! Ich muss zugeben, vieles verstehe ich nicht. Ich weiß aber, dass du weißt, was gut für mich ist und deswegen will ich dir gehorchen.

Gehorsam in der Bibel geschieht somit aus einem ganz anderen Blickwinkel. Es ist nicht ein „Ich habe keine Chance, mich dem zu widersetzen“, sondern ein freiwilliges „Ich will“.

Wenn diese Grundlage geschaffen ist, dann ist die einzige Frage, die zu klären ist: „Entspricht das, was mir gesagt wird, bzw. das, was ich verstanden habe, dem Willen Gottes?“ Wenn das geklärt ist, dann kann ich mich angstfrei Gottes Wunsch für mein Leben hingeben. Um das herauszufinden, muss ich das Gehörte/Gelesene (auch diesen Text) prüfen (1Thess 5,211.Thessalonicher 5,21 LUTPrüft aber alles und das Gute behaltet.Weiterlesen:   ).

Wie geht das? Unser Herz, unsere Gedanken und Wünsche stehen leider oft im Widerspruch zu dem, was Gott uns sagt (Röm 8,7Römer 8,7 NLBDenn die menschliche Natur steht Gott grundsätzlich feindlich gegenüber. Sie hat sich nicht dem Gesetz Gottes unterstellt und wird es auch nicht können.Weiterlesen:   ; Mt 15,19Matthäus 15,19 NLBAus dem Herzen kommen böse Gedanken wie zum Beispiel Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, Lüge und Verleumdung.Weiterlesen:   ; Jer 17,9Jeremia 17,9 NLBNichts auf dieser Welt ist so hinterhältig und verschlagen wie das Herz des Menschen. Wer kann es durchschauen?Weiterlesen:   , Mk 7,21Markus 7,21 NLBDenn von innen, aus dem Herzen eines Menschen, kommen böse Gedanken wie Unzucht, Diebstahl, Mord, Ehebruch, Habgier, Bosheit, Hinterlist, Vergnügungssucht, Neid, Verleumdung, Stolz und Unvernunft.Weiterlesen:   ). Deswegen ist es wichtig, dass das wie ich persönlich die Aussagen verstehe, nicht in Bezug auf menschliche Maßstäbe, Wünsche und Vorstellungen prüfe, sondern vor Gott (Spr 21,2Sprüche 21,2 NLBDer Mensch meint vielleicht, er tut das Richtige, aber der HERR prüft die Herzen.Weiterlesen:   ; Ps 139,23-24Psalmen 139,23-24 NLBErforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz, prüfe mich und erkenne meine Gedanken. Zeige mir, wenn ich auf falschen Wegen gehe, und führe mich den Weg zum ewigen Leben.Weiterlesen:   ). Eine Frage, die dabei immer wieder hilfreich ist: „Wie passt die Aussage zu dem, was sonst noch in der Bibel steht?“ Denn Gott kann sich nicht widersprechen. Letzten Endes gebe ich Rechenschaft über mein Handeln, über das was ich getan, bzw. nicht getan habe vor Gott (Röm 14,12Römer 14,12 LUTSo wird nun jeder von uns für sich selbst Gott Rechenschaft geben.Weiterlesen:   ; 1Petr 1,71.Petrus 1,7 NGÜDenn diese Prüfungen geben euch Gelegenheit, euch in eurem Glauben zu bewähren. Genauso, wie das vergängliche Gold im Feuer des Schmelzofens gereinigt wird, muss auch euer Glaube, …auf seine Echtheit geprüft werden…Weiterlesen:   ).

Und wie soll das ganz praktisch gehen?

Das klingt doch ganz einfach: Gott weiß alles und er liebt mich, also ist alles, was er uns sagt, doch gut für mich. Wieso fällt es mir dann trotzdem so schwer gehorsam zu sein?

Vielleicht geht es dir ja ähnlich wie mir. Oft weiß ich bereits, was das Richtige wäre, aber es fühlt sich so an, als würde ein Kampf in meinem Kopf stattfinden (2Kor 10,42.Korinther 10,4 NLBWir setzen die mächtigen Waffen Gottes und keine weltlichen Waffen ein, um menschliche Gedankengebäude zu zerstören.Weiterlesen:   ; Eph 6,12Epheser 6,12 NeÜWir kämpfen ja nicht gegen ‹Menschen aus› Fleisch und Blut, sondern gegen dämonische Mächte und Gewalten, gegen die Weltherrscher der Finsternis, gegen die bösartigen Geistwesen in der unsichtbaren Welt.Weiterlesen:   ). Es fällt mir oft so schwer loszulassen. Vom Kopf her weiß ich, dass Gott mich liebt und seine Wege daher für mich gut sein müssen. Es geht mir aber oft wie einem Kind, das einen Lutscher in der Hand hat und sein Vater sagt zu ihm: „Gib mir den Lutscher, stattdessen gebe ich dir etwas Besseres.“ Ich vertraue meinem Vater, und ich weiß, dass mein Vater mich liebt… und doch klammere ich mich an meine „Süßigkeit“. So geht es mir oft.

Die einzige Lösung: Ich muss mich zuerst entscheiden zu vertrauen, erst dann kann ich gehorchen. Manche Entscheidungen kosten viel Kraft, weil ich zu lange zögere sie zu fällen. Andere wiederum muss ich immer wieder neu fällen und mich immer wieder neu für Gottes guten Weg entscheiden. Immer wieder neu, denn meine Gedanken und Begierden versuchen mich täglich neu zu verführen.

Richtet euch nicht länger nach den Maßstäben dieser Welt, sondern lernt, in einer neuen Weise zu denken, damit ihr verändert werdet und beurteilen könnt, ob etwas Gottes Wille ist – ob es gut ist, ob Gott Freude daran hat und ob es vollkommen ist.Römer 12,2 NGÜ

Gibt es Glauben ohne Gehorsam?

Gehorsam ist also nicht nur die Folge eines aktiven Überwindens von Sorgen und Misstrauen, sondern die Folge von Vertrauen. Aufgrund des Vertrauens muss ich nicht, sondern ich will geradezu gehorsam sein, weil ich weiß und darauf vertraue, dass es mir zugutekommt. Ich befolge nicht einen schweren Befehl, sondern den „guten Tipp“ eines Freundes. So als würde ich ein Lotto Schein mit den Zahlen ausfüllen, die mein allwissender Freund mir sagt. Ich verwende die von ihm genannten Zahlen nicht, weil ich keine Wahl habe, sondern weil ich meinem Freund vertraue. Deswegen stellt sich mir gar nicht die Frage des Wollens, ich bin viel eher dankbar, dass er mir sagt, wie ich es am besten mache.

Aber es reicht nicht, nur auf die Botschaft zu hören – ihr müsst auch danach handeln! Sonst betrügt ihr euch nur selbst. (Jak 2,17.26Jakobus 2,17.26 NGÜWenn er (der Glaube) keine Taten vorzuweisen hat, ist er tot; er ist tot, weil er ohne Auswirkungen bleibt… Genauso nämlich, wie der Körper ohne den Geist ein toter Körper ist, ist auch der Glaube ohne Taten ein toter Glaube.Weiterlesen:   ; Röm 2,13Römer 2,13 LUTDenn vor Gott sind nicht gerecht, die das Gesetz hören, sondern die das Gesetz tun, werden gerecht sein.Weiterlesen:   ; Mt 7,21Matthäus 7,21 NLBNicht alle Menschen, die sich fromm gebärden, glauben an Gott. Auch wenn sie ›Herr‹ zu mir sagen, heißt das noch lange nicht, dass sie ins Himmelreich kommen. Entscheidend ist, ob sie meinem Vater im Himmel gehorchen.Weiterlesen:   )Jakobus 1,22 NLB
Hier wird deutlich, dass ein Glaube ohne Taten, ohne das gehorsame Umsetzen dessen, was Gott mir sagt, kein Glaube sein kann. Ein Glaube ohne Taten, ohne Gehorsam, ist bloßes Lippenbekenntnis. Verständlich also, wenn Jesus uns auffordert, Täter des Wortes zu sein und nicht nur Hörer, denn daran wird unser Glaube nicht nur sichtbar, sondern auch erkennbar, dass wir wirklich das glauben, was die Bibel uns sagt (Lk 6,46Lukas 6,46 NLBWarum nennt ihr mich also ›Herr‹, wenn ihr nicht tut, was ich sage?Weiterlesen:   ; Mt 7,24Matthäus 7,24 LUTDarum, wer diese meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute.Weiterlesen:   ; Joh 13,17Johannes 13,17 NGÜIhr wisst das jetzt alles; glücklich seid ihr zu nennen, wenn ihr auch danach handelt.Weiterlesen:   ).

Durch unseren Gehorsam, durch das Tun in unserem Leben, wird erkennbar, dass wir wirklich glauben, dass Gottes Wort gut für uns ist. Unser Glaube wird sichtbar, so wie bei einem Kind, das auf der Mauer steht und der Vater ruft „Spring, ich fange dich!“. Anhand der Reaktion des Kindes wird deutlich, ob es dem Vater vertraut und glaubt oder nicht. Genauso wird unser Glauben in unseren Taten sichtbar.

Liebt ihr mich, so werdet ihr meine Gebote halten. (1Joh 5,31.Johannes 5,3 NLBGott zu lieben heißt, seine Gebote zu befolgen, und das ist nicht schwer.Weiterlesen:   ; Joh 14,23Johannes 14,23 NLBWer mich liebt, wird tun, was ich sage. Mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen.Weiterlesen:   ; Joh 15,10Johannes 15,10 LUTWenn ihr meine Gebote haltet, bleibt ihr in meiner Liebe, so wie ich meines Vaters Gebote gehalten habe und bleibe in seiner Liebe.Weiterlesen:   )Johannes 14,15 LUT
Ein Glauben ohne Taten ist ein Glaube, der von Misstrauen und Zweifel bestimmt ist: „Sollte Gott das wirklich so gemeint haben?“ Auf diese Weise hat der Teufel Eva verführt (1Mo 3,1b1.Mose 3,1b NeÜHat Gott wirklich gesagt, dass ihr von keinem Baum im Garten essen dürft?Weiterlesen:   ). Nicht ohne Grund fordert uns die Bibel ebenfalls auf, alles zu prüfen (1Thess 5,211.Thessalonicher 5,21 LUTPrüft aber alles und das Gute behaltet.Weiterlesen:   ). Denn Gott weiß um die Zweifel, die der Teufel in uns hinein sät. Er weiß ebenso darüber Bescheid, dass der Teufel uns gerne in die Irre lockt, so wie er auch in Eva Zweifel und Begierde gesät hat (1Mo 3,4f1.Mose 3,4f NLB»Ihr werdet nicht sterben!«, zischte die Schlange. »Gott weiß, dass eure Augen geöffnet werden, wenn ihr davon esst. Ihr werdet sein wie Gott und das Gute vom Bösen unterscheiden können.«Weiterlesen:   ).

Gehorsam ist NICHT das Mittel zur Rettung (Werksgerechtigkeit), aber die natürliche und logische Folge meines Glaubens. Es gibt keinen Glaube ohne gehorsam, genauso wie es unmöglich ist, Gehorsam zu sein ohne Glauben.

 

Konkret werden

Obwohl Jesus der Sohn Gottes war, lernte er doch durch sein Leiden, gehorsam zu sein. Auf diese Weise machte Gott ihn vollkommen, und er wurde der Retter für alle, die ihm gehorchen.Hebräer 5,8-9 NLB

Gehorsam kann herausfordernd sein. Gehorsam machte Jesus vollkommen. Gerettet werden die, die gehorsam sind, denn das ist die natürliche Folge des Glaubens.

Wie schaut es mit deinem Glauben aus? Wie wird dein Glaube in deinem Leben sichtbar? Ist dein Gehorsam auf die Anweisungen Gottes beschränkt, die du bereits verstehst? Oder traust du Gott zu, dass er mehr weiß als du?

  • Wie schaut es mit deinem Vertrauen aus? Was fehlt, damit Gehorsam möglich wird?
  • Welche Frage beschäftigt dich nun?
  • Wo in deinem Leben fordert Gott dich auf gehorsam zu sein?
  • Welche Sorgen, Zweifel und Fragen hindern dich daran?

Suche in der Bibel nach Antworten auf diese Fragen. Wenn du nicht weißt, wie du suchen bzw. prüfen kannst, dann hole dir einen Freund zu Hilfe. Einen Freund, dem du vertraust und bei dem du erlebst, dass er bemüht ist, sein Leben nach Gottes Anweisungen zu führen.

Gebet: Gott, ich danke dir, dass du der Vater im Himmel bist und dass du alles weißt. Ich möchte zu deiner Familie gehören und dein Kind sein. Bitte gib mir die Gewissheit, dass du mich liebst. Vergib mir meinen Ungehorsam und hilf mir, deinen Willen zu erkennen. Gib mir die Kraft, die Entscheidungen zu treffen, die deinem Willen entsprechen und somit gut für mich sind. Gib mir die Kraft, dir gehorsam zu sein.